Awyiss Funktionen im Überblick
Seiten & Inhalte
In Awyiss bilden Seiten die grundlegende Einheit einer Website. Es können beliebig viele Seiten angelegt und hierarchisch organisiert werden, wodurch eine klare Struktur im Backend entsteht. Diese Hierarchie wird im Frontend abgebildet und wirkt sich unter anderem auf Breadcrumbs und die URL-Struktur aus. Jede Seite definiert Daten wie Titel, Pfad in der URL und – über das zugewiesene Seitentemplate – die verfügbaren Inhaltsbereiche.
Die eigentlichen Inhalte werden seitenbezogen in einem eigenen Bereich angezeigt und gepflegt. Dort sind alle Inhalte einer Seite im Überblick sichtbar und entsprechend ihrer Spaltenstruktur organisiert. Inhalte können in beliebiger Anzahl erstellt, per Drag-and-Drop angeordnet und flexibel kombiniert oder verschachtelt werden.
Inhalte basieren auf Inhaltstemplates und können Texte, Bilder, Videos oder individuell definierte Widgets enthalten. Für die Textbearbeitung stehen Rich-Text-Editoren wie TinyMCE oder Jodit mit umfangreichen Formatierungsfunktionen zur Verfügung. Zusätzlich können CSS-Klassen und -Stile, sowie data-Attribute hinterlegt werden, um Darstellung und Verhalten gezielt zu beeinflussen.
Seitenrollen
In Awyiss bilden Seitenrollen die Grundlage aller Seiten im System. Sie definieren, ob und welche Art von Inhalt für eine Seite angelegt werden dürfen, welche Felder beim Pflegen von Seiten zur Verfügung stehen und erlauben es, Bereiche mit klarer thematischer Trennung zu organisieren. So entsteht eine klare Struktur, in der jede Seite ihren eigenen Zweck und Aufbau besitzt – von einfachen Textseiten bis hin zu komplexen Inhaltsmodulen.
Typische Seitenrollen sind etwa Newsartikel, Produkte, Veranstaltungen oder Referenzen – jeweils mit eigenen Feldern, Strukturen und Darstellungsmöglichkeiten.
Medienverwaltung
In Awyiss dient die Medienverwaltung als zentrale Stelle für alle Dateien, die innerhalb einer Website verwendet werden. Bilder, Videos und andere Mediendateien werden hier gesammelt, organisiert und stehen anschließend in allen Bereichen des Systems zur Verfügung. Eine frei definierbare Ordnerstruktur sorgt für Übersichtlichkeit und erleichtert die Wiederauffindbarkeit von Dateien.
Medien können per Drag-and-Drop hochgeladen und in der passenden Struktur abgelegt werden. Das System unterstützt verschiedene Dateitypen und sorgt dafür, dass Bilder im Frontend automatisch in der jeweils passenden Größe ausgeliefert werden. Die Berechnung der Bildgrößen erfolgt kontextabhängig – es müssen keine festen Größen pro Ordner oder Datei definiert werden. Dadurch wird stets die tatsächlich benötigte Variante erzeugt und ausgeliefert, ohne unnötig große Dateien zu verwenden.
Für die Ausgabe von Medien stehen verschiedene Wege zur Verfügung. Bilder, Audio- und Videodateien können über passende HTML-Tags eingebunden oder als Hintergrundgrafik per CSS verwendet werden. Bei der Bildverarbeitung können unterschiedliche Methoden wie füllend skalieren, zuschneiden oder einpassen angewendet werden, um Medien optimal an den jeweiligen Einsatzzweck anzupassen.
Der Dateiname dient als Titel und kann bei Bedarf angepasst werden. Zusätzlich kann ein Alternativtext (Alt-Text) hinterlegt werden, der für barrierefreie Ausgaben und als Ersatzanzeige bei nicht geladenen Bildern verwendet wird.
Die Medienverwaltung ist eng mit allen redaktionellen Bereichen von Awyiss verbunden. Dateien können direkt in Inhalte, Formulare oder Rich-Text-Editoren eingebunden werden, ohne den Arbeitskontext zu wechseln.
Anpassbare Backend-Oberfläche
Die Benutzeroberfläche von Awyiss bietet verschiedene Möglichkeiten, das Backend optisch und funktional an die eigene Arbeitsumgebung anzupassen. Ein eigenes Login-Logo kann hinterlegt werden, um das System an ein Projekt oder eine Marke anzulehnen. Zudem steht ein Dark Mode zur Verfügung, der für eine angepasste Darstellung bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sorgt.
Für die allgemeine Darstellung können drei Skalierungsstufen gewählt werden, um die Größe von Texten und Bedienelementen an individuelle Vorlieben oder Bildschirmgrößen anzupassen. Die Formulare können entweder linear, oder aufgeteilt in Haupt- und Seitenleiste angezeigt werden.
Darüber hinaus kann eine zentrale Akzentfarbe festgelegt werden, die in der gesamten Oberfläche verwendet wird. Dadurch erhält das Backend ein einheitliches Erscheinungsbild, das sich visuell an das jeweilige Projekt anpassen lässt.
Des Weiteren verwendet Awyiss für die Darstellung von Texten in Rich-Text-Editoren und der Versionsansicht die im Frontend-Design definierten Stile, um Inhalte bereits während der Bearbeitung so darzustellen, wie sie später im Frontend erscheinen. Dadurch wird die Bearbeitung deutlich intuitiver und der gestalterische Zusammenhang jederzeit sichtbar.
Frontend-Editor
Der Frontend-Editor in Awyiss ermöglicht es, Inhalte direkt auf der Website zu bearbeiten, ohne das Backend zu öffnen. Bestehende Texte, Bilder oder andere Felder können unmittelbar an ihrer Position geändert werden, während die Seitenstruktur und das Layout unverändert bleiben. So lassen sich redaktionelle Anpassungen schnell und im tatsächlichen Seitenkontext vornehmen.
Der Editor greift auf die vorhandenen Daten im System zu und übernimmt Änderungen direkt in die gespeicherten Inhalte. Dabei werden alle Berechtigungen und Rollen berücksichtigt, sodass nur freigegebene Bereiche bearbeitet werden können. Für Redakteure entsteht dadurch ein effizienter und übersichtlicher Arbeitsablauf, der ohne technische Kenntnisse auskommt.
Menüs
In Awyiss können Menüs zentral verwaltet und frei strukturiert werden. Sie dienen dazu, Navigationsstrukturen einer Website abzubilden – etwa Hauptnavigationen, Fußzeilenmenüs oder für Verlinkungen zu Social Media Kanälen. Ein Menü besteht aus einzelnen, sprachspezifischen Einträgen, die auf Seiten, externe Links oder andere Inhalte verweisen und in beliebiger Hierarchie angeordnet werden können.
Dadurch lassen sich Navigationsstrukturen präzise steuern und an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Änderungen an Menüs wirken sich unmittelbar auf die verknüpften Bereiche der Website aus, ohne dass Templates angepasst werden müssen.
Menüs werden über das Template-System in das Frontend eingebunden und können dort beliebig gestaltet werden. Dadurch bleibt die Navigation zentral pflegbar, während das Erscheinungsbild vollständig vom Design der Website bestimmt wird.
Formulare
In Awyiss können Formulare direkt im Backend erstellt und verwaltet werden. Sie dienen dazu, Eingaben von Website-Besuchern zu erfassen und im System zu speichern – etwa für Kontaktanfragen, Newsletter-Anmeldungen oder andere Interaktionen. Nach dem Absenden werden die Daten gespeichert und können im Backend aufgerufen werden. Optional ist das Senden einer E-Mail an den Seitenbetreiber und/oder an den Kunden möglich.
Die Struktur eines Formulars wird aus frei kombinierbaren Formularfeldern aufgebaut, die unterschiedliche Eingabetypen wie Text, E-Mail, Auswahlmenüs oder Checkboxen enthalten können. Validierungen und Schutzmechanismen gegen Spam oder Mehrfachsendungen sorgen dafür, dass die erfassten Daten zuverlässig und sicher verarbeitet werden.
Formulare lassen sich in beliebige Bereiche der Website integrieren – etwa in Inhalte, Globale Inhalte, direkt in Seitentemplates oder Widgets. Damit können interaktive Funktionen direkt im System umgesetzt werden – ohne externe Dienste oder zusätzliche Programmierung.
Empfänger-Regeln
Awyiss ermöglicht die Definition bedingter Empfänger innerhalb eines Formulars. Dabei kann abhängig von bestimmten Eingaben – etwa einer Auswahl im Formular – festgelegt werden, an welche internen Empfänger eine E-Mail gesendet werden soll. So lassen sich Anfragen automatisch an die jeweils zuständige Abteilung oder Person weiterleiten, ohne dass mehrere separate Formulare benötigt werden.
Eigene Datentabellen
Eigene Datentabellen sind ein zentrales Werkzeug in Awyiss, um individuelle Datenstrukturen direkt im System abzubilden. Sie ermöglichen es, eigene Verwaltungsbereiche mit frei definierbaren Feldern zu erstellen und zu pflegen – ganz ohne zusätzliche Programmierung oder externe Module. Damit lassen sich spezifische Anforderungen umsetzen, die über die Standardinhalte hinausgehen, etwa für Produktdaten, Veranstaltungskalender oder interne Datenlisten.
Die Tabellen werden vollständig in die bestehende Benutzeroberfläche integriert und nutzen dieselben Mechanismen wie andere Bereiche des Systems: Zugriff über das Backend, einheitliche Formulareingaben, Filter- und Suchfunktionen sowie Sortierungen. Jede Datentabelle kann individuell konfiguriert werden, um nur die tatsächlich benötigten Felder und Eingabetypen bereitzustellen.
Durch die Integration mit der Rechteverwaltung lassen sich Datentabellen präzise steuern – wer Einträge anlegen, bearbeiten oder löschen darf, kann granular festgelegt werden.
So bleibt die Arbeit mit individuellen Daten sicher und nachvollziehbar. Eigene Datentabellen erweitern Awyiss auf flexible Weise, ohne die Updatefähigkeit des Systems zu beeinträchtigen. Sie bieten Entwicklern und Redakteuren eine stabile Grundlage, um maßgeschneiderte Datenmodelle direkt innerhalb des CMS zu verwalten und dynamisch in Templates oder Widget einzubinden.
Umfragen
Mit dem Umfrage-System bietet Awyiss eine integrierte Möglichkeit, Besucherfeedback direkt innerhalb des CMS zu erfassen. Es ermöglicht die Erstellung und Verwaltung von Umfragen, Abstimmungen oder kurzen Fragebögen, ohne externe Tools oder Erweiterungen einsetzen zu müssen. Alle Formulare und Antworten werden im System gespeichert und lassen sich über das Backend verwalten.
Eine Umfrage besteht aus frei definierbaren Fragen, die unterschiedliche Antworttypen unterstützen – etwa Einfach- oder Mehrfachauswahl, Informationstext oder der freien Texteingabe. Für Einfach- und Mehrfachauswahl ist auch die Angabe einer eigenen Antwort optional im Backend aktivierbar.
Die Reihenfolge und Logik der Umfrage lassen sich frei festlegen: Sowohl Fragen als auch – bei Einfachauswahlfragen – einzelne Antworten können bestimmen, welcher Schritt als Nächstes erfolgt. Dabei kann das System entweder zu einer weiteren Frage oder zu einem Formular leiten, oder die Umfrage (vorzeitig) speichern und/oder beenden. Dadurch lassen sich flexible und verzweigte Abläufe umsetzen, die sich präzise an individuelle Nutzungsszenarien anpassen.
Umfragen lassen sich direkt in Inhalte einbinden oder bestimmten Seiten zuweisen. Dadurch werden sie Teil des redaktionellen Workflows und können gezielt in thematische Schwerpunkte oder Kampagnen integriert werden.
Mit diesem Ansatz bietet Awyiss ein leichtgewichtiges, aber wirkungsvolles Werkzeug zur Einbindung von Besucherinteraktion – vollständig im System integriert, datenschutzkonform und frei gestaltbar.
Das Umfrage-System kann nicht nur für klassische Befragungen genutzt werden, sondern auch als Konfigurator dienen. Neben typischen Einsatzbereichen wie Feedback- oder Zufriedenheitsabfragen lassen sich damit auch Schritt-für-Schritt-Auswahlprozesse umsetzen, bei denen Antworten den weiteren Ablauf steuern. So können beispielsweise Produktkonfigurationen, Beratungsstrecken oder thematische Entscheidungsbäume realisiert werden, die Nutzern gezielt unterschiedliche Inhalte, Formulare oder Ergebnisse anzeigen. Dadurch wird das System zu einem vielseitigen Werkzeug für interaktive Inhalte und dynamische Abläufe innerhalb von Awyiss.
Visuelle Darstellung des Ablaufs
Zur besseren Übersicht zeigt das Backend ein automatisch generiertes Diagramm, das den vollständigen Ablauf der Umfrage darstellt. Es visualisiert, welche Fragen und Antworten zu welchen Folgeschritten führen, und macht so auch komplexe Verzweigungen leicht nachvollziehbar. Diese Darstellung dient vor allem der Kontrolle und Abstimmung im redaktionellen oder konzeptionellen Prozess.
Design-Verwaltung im Backend
Das Design-System ist eine Stärke von Awyiss und bildet die Grundlage für ein konsistentes und erweiterbares Erscheinungsbild einer Website. Es ermöglicht die zentrale Definition und Verwaltung von Designparametern wie Farben, Schriftarten, Abständen und Komponenten, ohne dass direkt in Templates oder Stylesheets eingegriffen werden muss.
Die verfügbaren Einstellungen im Design-Editor basieren auf vom Entwickler definierten SCSS-Dateien. Diese Dateien legen fest, welche Parameter im Backend angepasst werden können – etwa Farbvariablen, Typografieoptionen oder Layoutwerte – und wie sie sich auf das Erscheinungsbild auswirken. Damit bleibt das Design-System vollständig erweiterbar, ohne die Trennung zwischen Gestaltung und Inhalt aufzuheben.
Ein Design fasst diese Parameter zu einer vollständigen Konfiguration zusammen. Es kann global für die gesamte Website aktiviert werden oder als alternative Variante dienen, um unterschiedliche Einstellungen intern zu vergleichen und abzustimmen. Dadurch lassen sich Designanpassungen vorbereiten, testen und visuell kommunizieren, bevor sie live geschaltet werden.
Das Design-System wirkt sich auch direkt auf die redaktionelle Arbeit aus: Rich-Text-Editoren und die Versionsansicht nutzen die im Design definierten Stile, um Inhalte bereits während der Bearbeitung so darzustellen, wie sie später im Frontend erscheinen. Dadurch wird die Bearbeitung deutlich intuitiver und der gestalterische Zusammenhang jederzeit sichtbar.
Mehrsprachigkeit
Mehrsprachigkeit ist ein zentraler Bestandteil von Awyiss und ermöglicht die Verwaltung von Inhalten, Seiten und anderen Daten in mehreren Sprachen. Jede Sprachversion wird eigenständig gepflegt, sodass Übersetzungen unabhängig voneinander bearbeitet und veröffentlicht werden können. Damit lassen sich Websites gezielt für verschiedene Regionen oder Zielgruppen aufbauen, ohne von der Struktur einer Hauptsprache abhängig zu sein.
Für Elemente, die in allen Sprachen gemeinsam genutzt werden, etwa Formulare, kann die Übersetzung direkt innerhalb des jeweiligen Bereichs erfolgen. Dadurch müssen diese nicht mehrfach angelegt werden. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit bestehen, sprachspezifische Varianten zu erstellen und individuell zu verwalten, wenn sich Aufbau oder Inhalt zwischen den Sprachen unterscheiden sollen.
Auch das Backend selbst ist mehrsprachig aufgebaut. Die Benutzeroberfläche, Systemtexte und Hilfetexte können in verschiedenen Sprachen angezeigt werden, sodass Redakteure und Administratoren in ihrer bevorzugten Sprache arbeiten können. Dadurch ist Awyiss nicht nur für mehrsprachige Websites geeignet, sondern auch für international zusammengesetzte Teams.
Mehrsprachigkeit ist vollständig in alle Bereiche des Systems integriert. Sie betrifft sowohl redaktionelle Inhalte als auch technische Komponenten und bleibt trotz ihrer Flexibilität vollständig updatefähig und wartungsfreundlich.
Widgets
Widgets in Awyiss erweitern das System um individuelle Funktionen, ohne die Kernstruktur zu verändern. Sie dienen als flexible Bausteine, um dynamische Inhalte, externe Daten oder spezifische Logiken in Seiten und Inhalte einzubinden. Dadurch können Projekte um neue Features ergänzt werden, ohne direkt in die bestehenden Templates eingreifen zu müssen.
Widgets werden wie eigenständige Komponenten behandelt und lassen sich an verschiedenen Stellen einsetzen – beispielsweise innerhalb von Inhalten, Globalen Inhalten oder Templates. Im Backend können Redakteure über den Editor Widgets auswählen und ihre Einstellungen direkt anpassen. Im Frontend werden sie automatisch gerendert und in den Seitenaufbau integriert.
Awyiss liefert bereits einige Widgets mit, die häufige Anwendungsfälle abdecken. Darüber hinaus können eigene Widgets entwickelt und eingebunden werden, um projektbezogene Funktionen bereitzustellen. So wird das System flexibel erweiterbar und für jeden Kundenwunsch anpassbar.
Backend-Menü
Das Menu im Awyiss Backend kann um eigene Menüeinträge ergänzt werden, um auf eigene Module, externe Tools oder spezifische Verwaltungsbereiche zu verweisen. Durch die Zuweisung von Zugriffsrechten sehen Nutzer im Backend nur die Menüpunkte, die für ihre jeweilige Rolle relevant sind. So lässt sich das Arbeitsumfeld gezielt an Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereiche anpassen.
Die Verwaltung zusätzlicher Menüeinträge erfolgt entweder im Backend durch Benutzer mit entsprechenden Zugriffsrechten, oder durch Bereitstellung einer Datei im JSON-Format im Kundenordner.
Benutzer & Benutzergruppen
In Awyiss werden Nutzer in Benutzergruppen zusammengefasst, um Berechtigungen zentral zu steuern. Jeder Nutzer kann Mitglied in mehreren Gruppen sein, so dass sich eine Vielzahl an Zugriffsrechten frei kombinieren lässt. Änderungen an Gruppen oder Nutzerzugehörigkeiten greifen sofort und gelten systemweit, ohne einzelne Rechte manuell pro Nutzer pflegen zu müssen.
Durch dieses System wird Zugriffssteuerung effizient und konsistent: Gruppen definieren Rollen und Aufgabenbereiche, Nutzer übernehmen diese Rechte automatisch durch ihre Zugehörigkeit.
Attribute
In Awyiss dienen Attribute dazu, beliebige Elemente im System mit zusätzlichen Informationen zu versehen. Sie können zum Beispiel für Seiten, Inhalte oder Benutzer erstellt werden und ermöglichen es, individuelle Felder hinzuzufügen, ohne die Kernstruktur des Systems zu verändern.
Attribute werden zentral definiert und in einer eigenen Datenstruktur verwaltet. Dadurch lässt sich das System flexibel erweitern, bleibt aber vollständig updatefähig. Ihre Werte können unterschiedliche Datentypen annehmen, etwa Text, Zahlen oder Auswahllisten, und stehen anschließend in Eingabemasken und im Code zur Verfügung.
Damit bieten Attribute eine kontrollierte und zukunftssichere Möglichkeit, Awyiss funktional zu erweitern und projektspezifische Informationen strukturiert abzubilden.
Globale Inhalte
Globale Inhalte in Awyiss ermöglichen es, wiederverwendbare Inhaltselemente zu erstellen und an beliebiger Stelle im Frontend einzubinden. Globale Inhalte können einfache Textblöcke, aber auch komplexe Elemente wie Formulare oder Bildergalerien oder eine Kombination aus mehreren Elementen sein. Sie basieren auf dem Spaltensystem von Awyiss und nutzen eigene Templates zur Darstellung.
Im Gegensatz zu regulären Inhalten sind Globale Inhalte nicht an bestimmte Seiten oder Inhaltsbereiche gebunden. Sie können frei in Vorlagen platziert werden – beispielsweise im Header, Footer oder in einer Seitenleiste. So lassen sich wiederkehrende Informationen wie Kontaktangaben, Öffnungszeiten oder Call-to-Action-Bereiche zentral verwalten und konsistent auf der gesamten Website einsetzen. Diese flexible Struktur macht globale Inhalte zu einem wichtigen Werkzeug für dynamische und modular aufgebaute Layouts.
Audit
Das Audit-Protokoll in Awyiss dokumentiert sämtliche Änderungen, die an Daten im Backend vorgenommen werden. Für jeden Eintrag wird festgehalten, welche Aktion ausgeführt wurde (Anlage, Bearbeitung, Löschung), durch welchen Benutzer und zu welchem Zeitpunkt.
Darüber hinaus lässt sich jederzeit ein Versionsverlauf (History) eines Elements einsehen, um frühere Versionen wiederherzustellen oder Veränderungen nachvollziehen zu können. Änderungen lassen sich in ihrer Differenz (Was wurde hinzugefügt, geändert oder entfernt) klar erkennen.
Das Audit-System trägt damit wesentlich zur Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei. Idealerweise wird es in Live-Projekten genutzt, um Fehler zurückzuverfolgen, Verantwortlichkeiten zu klären und Inhalte sicher und kontrolliert zu verwalten.
Bearbeitungssperre
In Awyiss sorgen Sperren (Locks) dafür, dass mehrere Benutzer nicht gleichzeitig dieselben Inhalte bearbeiten können. Sobald ein Element – etwa eine Seite oder ein Inhalt – zur Bearbeitung geöffnet wird, wird es gesperrt, sodass andere Nutzer es nur lesend aufrufen können.
Die Sperre bleibt nur für eine festgelegte Zeit aktiv und wird danach automatisch aufgehoben, auch wenn die Bearbeitung nicht ordnungsgemäß beendet wurde. Dadurch bleiben gesperrte Inhalte nie dauerhaft blockiert, und der Zugriff wird nach Ablauf der Sperrfrist wieder freigegeben.
Dieses Sperrsystem stellt sicher, dass Inhalte konsistent bleiben und Redakteure jederzeit erkennen können, ob ein Element gerade in Bearbeitung ist. So wird die Zusammenarbeit im Backend zuverlässig koordiniert und unbeabsichtigte Überschreibungen werden vermieden.
SEO-Analyse
Die SEO-Analyse in Awyiss unterstützt Redakteure dabei, Seiten gezielt auf ihre Suchmaschinenfreundlichkeit zu prüfen. Sie bewertet grundlegende Elemente wie Seitentitel, Meta-Beschreibungen und Überschriftenhierarchie und weist auf fehlende oder unvollständige Angaben hin. So lassen sich typische SEO-Fehler erkennen und beheben, etwa fehlende oder zu lange Meta-Beschreibungen.
Da die SEO-Analyse vollständig im Backend integriert ist, können identifizierte Punkte unmittelbar an Ort und Stelle korrigiert werden. Dadurch wird die Suchmaschinenoptimierung zu einem festen Bestandteil der redaktionellen Arbeit.
URL-Historie / 404 Tracking
Awyiss speichert frühere Adressen einer Seite, und optional von Medienelementen, in der URL-Historie. Wenn Seiten oder Medien umbenannt oder verschoben werden, bleiben die alten URLs erhalten und verweisen automatisch auf die aktuelle Adressen, sodass bestehende Verlinkungen nicht ins Leere laufen.
Parallel dazu protokolliert das System Zugriffe auf nicht vorhandene Adressen in einer Übersicht unter 404 Tracking. Diese Liste zeigt, welche unbekannten URLs von Besuchern oder externen Quellen aufgerufen wurden, und hilft dabei, fehlerhafte Zugriffe zu erkennen und bei Bedarf passende Weiterleitungen einzurichten.
Gemeinsam sorgen beide Bereiche dafür, dass geänderte oder entfernte Seiten keine toten Links hinterlassen und Nutzer wie Suchmaschinen zuverlässig auf gültige Inhalte weitergeleitet werden.
Awyiss ist von Grund auf so konzipiert, dass es sich ohne Eingriff in den Systemkern erweitern und anpassen lässt. Alle zentralen Komponenten, wie Widgets, Templates, Klassen oder Backend-Ansichten, folgen einem klar definierten Strukturprinzip, das auf Vererbung und Überschreibung basiert. Dadurch können bestehende Funktionen erweitert oder ersetzt werden, ohne dass Änderungen an Awyiss-eigenen Dateien erforderlich sind.
Erweiterungen werden in einem eigenen Projektordner abgelegt. Wenn eine Klasse mit identischem Pfad in diesem Kundenordner existiert, greift Awyiss stets auf diese Implementierung zu, was gezielte Anpassungen einzelner Bereiche ermöglicht. Auf diese Weise lassen sich Standardfunktionen an projektspezifische Anforderungen anpassen, ohne die Integrität des Basissystems zu gefährden.
Darüber hinaus können neue Widgets oder ganze Backend-Bereiche als eigenständige Erweiterungen hinzugefügt werden. Diese Erweiterungen werden beim Systemstart dynamisch eingebunden und stehen anschließend vollständig integriert im Backend zur Verfügung. Da der Kern unangetastet bleibt, können zukünftige Updates von Awyiss eingespielt werden, ohne dass individuelle Anpassungen verloren gehen.
Durch diese klare Trennung von Systemkern und Erweiterungsebene bleibt Awyiss langfristig wartbar und updatefähig – unabhängig davon, wie tiefgreifend Projekte angepasst oder erweitert werden.